Forschung
Fraunhofer-Institute aus Wachtberg testen Sensorträger
Es ist kein unbekanntes Flugobjekt (UFO), was die Wachtberger Bevölkerung beobachtete, sondern ein unbemanntes Flugobjekt.
Die Fraunhofer-Institute am Standort Wachtberg lassen einen unbemannten Helikopter steigen, der für innovative Forschung in Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen genutzt werden soll.
Chemiker knacken Struktur von Ribose
Durch eine Veröffentlichung in der anerkannten Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" erhielt eine Gruppe von Wissenschaftlern unter anderem an der Universität Duisburg-Essen (UDE) nun internationale Aufmerksamkeit für eines ihrer Forschungsprojekte. Das Team um den Strukturchemiker Prof. Dr. Roland Boese kam einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur: der Struktur von Ribose.
Ort
Bluttest zeigt Ursache von Krampfadern an
Wenn bei Frauen Krampfadern trotz OP immer wieder kommen, könnte die sog. pelvine Insuffizienz schuld sein. Dabei nimmt das versackende Blut im Körper einen besonderen Weg über das kleine Becken. Krampfadern, die so entstehen, werden oft verkannt und falsch behandelt, denn die Diagnostik ist bisher aufwändig und teuer. Dass es auch einfacher geht, haben RUB-Mediziner um Prof. Dr. Achim Mumme (Venenzentrum der RUB im St. Josef Hospital) gezeigt. Da das Blut bei der pelvinen Insuffizienz einen Umweg über die Eierstöcke nimmt, enthält es wesentlich mehr Östrogen als das Blut anderer Venen.
Geologen der TU Berlin nutzen den Bau der OPAL Gas-Pipeline für Untersuchungen der Klimageschichte Ostdeutschlands
Ende 2011 soll das erste Erdgas durch die neue Erdgasleitung OPAL von der Ostsee aus bis nach Tschechien fließen. Die Abkürzung OPAL steht für die „Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung“, die von Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern aus die 1200 Kilometer lange Nord-Stream-Leitung, die aus Russland kommt, mit dem europäischen Ferngasleitungsnetz verbinden soll. Doch durch den 470 Kilometer langen und drei Meter tiefen Nord-Süd-Graben soll nicht nur Erdgas fließen.
Erste Präsentation des humanoiden Forschungsroboters Myon
Der menschenähnliche (humanoide) Roboter „Myon“ ist der weltweit erste seiner Art, bei dem die Körperteile während des Betriebs unter Beibehaltung aller Funktionen komplett abgenommen und wieder angeflanscht werden können. Auf dem International Design Festival DMY und im Wissenschaftskolleg Berlin wurde der Forschungsroboter jetzt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und stieß dabei auf großes Interesse.
Digitale Erfassung von Fingerabdrücken
Am Forschungszentrum für Informationstechnik-Gestaltung (ITeG) der Universität Kassel untersucht die Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet) unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Roßnagel, wie moderne Verfahren der digitalen Mustererkennung von Fingerspuren verfassungs- und datenschutzkonform gestaltet werden können.
Neue Impulse für Mamlukenforschung
Die Mamluken, die von 1250 bis 1517 über Ägypten und Syrien herrschten, bildeten eine türkische Militäraristokratie, die sich ausschließlich aus ehemaligen Sklaven zusammensetzte. Nun wird ein internationales Team unter der Federführung der Uni Bonn die Gesellschaftsgeschichte der Mamluken genauer untersuchen. Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt dafür im Rahmen einer Kolleg-Forschergruppe einen Betrag von drei Millionen Euro zur Verfügung.
Erdbeobachtung aus dem All - Innovationsmotor für High-Tech-Standort Deutschland
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat heute gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Martin Zeil, und dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, das Earth Observation Center (EOC) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen eröffnet.